Elektronischer Rechtsverkehr in Bayern

Der elektronische Rechtsverkehr (ERV) wird spätestens ab 01.01.2022 für alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte verpflichtend sein. Dies bedeutet, dass mit den Gerichten nur noch auf elektronischem Wege kommuniziert werden kann.

Die Möglichkeit, Dokumente in elektronischer Form einzureichen (ERV Stufe 1), besteht aber schon seit 01.01.2018. Seit diesem Zeitpunkt ist bei allen ordentlichen Gerichten und Staatsanwaltschaften in Bayern der elektronische Rechtsverkehr eröffnet.

Die Anzahl der Gerichte, die seit Februar 2019 elektronische Dokumente nicht nur entgegennehmen, sondern auch aktiv an die besonderen elektronischen Anwaltspostfächer der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte versenden (ERV Stufe 2), nimmt stetig zu. Eine Übersicht des IT-Servicezentrums der bayerischen Justiz (Stand 24.08.2020) steht nachfolgend zum Download bereit.

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Teilnehmende Gerichte in Bayern (143,64 KBytes)

Im Bezirk des Oberlandesgerichts bzw. der Rechtsanwaltskammer Bamberg handelt es sich um das

Bei den Landgerichten in Landshut, Regensburg und Coburg werden zudem elektronische Akten geführt, online – also über beA – eingereichte Zivilklagen deshalb bis zur Zustellung der Entscheidung elektronisch bearbeitet.

Weitere Einzelheiten zum elektronischen Rechtsverkehr bei den ordentlichen Gerichten in Bayern finden Sie auf den Internetseiten des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz.

Informationen zur Situation bei den bayerischen Fachgerichten können Sie hier abrufen: