Überbrückungshilfe Corona

Nach dem Auslaufen der Programme Soforthilfe Corona des Freistaats Bayern und des Bundes hat die Bundesregierung das Anschlussprogramm

beschlossen. Es soll die Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen bzw. Selbständigen (auch Freiberuflern wie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte) bei Corona-bedingten Umsatzausfällen sichern und ist grundsätzlich unabhängig von der Inanspruchnahme von Soforthilfen.

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm. Sie umfasst drei Phasen, zu denen Sie nachstehend nähere Informationen finden.

Überbrückungshilfe I

Die erste Phase (Überbrückungshilfe I) betraf die Fördermonate Juni bis August 2020. Die Antragsfrist endete am 09.10.2020. Eine rückwirkende Antragstellung oder Verlängerung der Antragsfrist ist nicht möglich.

Überbrückungshilfe II

Die zweite Phase (Überbrückungshilfe II) umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Die Antragsfrist endete am 31.03.2021. Änderungsanträge können noch bis 31.05.2021 gestellt werden. Nähere Informationen finden Sie hier.

Überbrückungshilfe III

Die dritte Phase (Überbrückungshilfe III) betrifft die Fördermonate November 2020 bis Juni 2021. Anträge können bis 31.08.2021 gestellt werden. Nähere Informationen finden Sie hier.

Novemberhilfe und Dezemberhilfe

Mit Beschluss vom 28.10.2020 haben Bund und Länder die temporäre Schließung („Lockdown light“) einzelner Branchen beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Für die hiervon betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbständigen, Vereine und Ein­richtungen gewährt der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe (Novemberhilfe), um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen.

Mit Beschluss vom 25.11.2020 haben Bund und Länder vereinbart, die finanzielle Unterstützung für die vom Lockdown betroffenen Unternehmen auch im Dezember fortzuführen (Dezemberhilfe).

Einzelheiten erfahren Sie hier.

Antragstellung

Die Antragstellung ist nur online möglich. Die Programmabwicklung erfolgt in Bayern durch die IHK für München und Oberbayern.

Zunächst war vorgesehen, dass nur Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen, so dass Rechtsanwälte für ihre Mandanten insoweit nicht tätig werden konnten. Seit 10.08.2020 sind aber auch Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte zur Antragstellung befugt. Sie müssen sich zuvor an der digitalen Online-Plattform des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie einmalig im System registrieren. Der Dienstleister des BMWi hat hierzu das nachfolgende Tutorial zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Bundesrechtsanwaltskammer

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Bundesministerium der Finanzen

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Download
Förderlotse für Corona-Hilfen (144,31 KBytes)